Die Kinder der Klasse 1/ 2 zeichnen Bilder zu einem afrikanischen Märchen.

 

 

 

Bastelarbeit: Der Regenbogenfisch ( Kl. ½ )

 

 

 

Thema Freundschaft (Kl.1/2)

 

 

Das Buch „Der Regenbogenfisch“ ist ein guter Einstieg um  mit den Kindern über das Thema Freundschaft zu sprechen.

 

 

Kinderländer ( Kl. 5 )

 

Die 5. Klässler haben sich mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt und zum Abschluss der Einheit ein eigenes Kinderland gegründet und dieses bildlich dargestellt.

Sie erarbeiteten in ihrer Gruppe Gesetze (Regeln) für das Zusammenleben und hielten diese auf einer Gründungsurkunde fest.

 

 

Im Rahmen des Themas Kinderrechte beschäftigten wir uns unter anderem mit dem Recht auf das Briefgeheimnis.

Dazu haben sich die Kinder eine Geheimschrift ausgedacht und einen Umschlag gebastelt.

 

 

 

Ein Thema der 3. Klasse war: Wie leben Kinder in anderen Ländern.

Ein Beispiel: „Aminata“ aus Afrika.

 

 

Und wie möchtest du leben?

 

 

Friedensreich Hundertwasser hat dazu ganz eigene Vorstellungen.

 

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Humanistische Lebenskunde ist ein freiwilliges Unterrichtsfach ohne Zensuren. Sie wird seit 1984 gleichberechtigt neben dem Religionsunterricht an der Berliner Schule angeboten. Grundlagen des Lebenskundeunterrichts sind Erkenntnisse über die Natur und die Gesellschaft sowie Lebensregeln, die auf weltlich- humanistischen Traditionen beruhen. Im Mittelpunkt stehen Verantwortung, Selbstbestimmung und Toleranz.

 

Humanistische Lebenskunde orientiert sich an den Erfahrungen, Gefühlen und der Gedankenwelt der Schülerinnen und Schüler. Ihre Lust, die Umwelt und sich selbst zu erleben, sowie ihre Fragen nach dem Sinn des Lebens prägen den Unterricht.

 

Freundschaft und erste Liebe, Erwachsenenwelt und Kinderalltag, Selbstvertrauen und Übermut, Tod und Verantwortung sind nur einige Themen, mit denen wir uns im Unterricht befassen. Moralische und weltanschauliche Fragen werden in Gesprächen und vielfältigen darstellerischen und kreativen Formen behandelt.

 

Humanistische Lebenskunde knüpft an das in anderen Fächern erworbene Wissen an. Die Schülerinnen und Schüler werden ermuntert, über sich selbst und die Welt nachzudenken und Standpunkte aus nicht- religiöser, humanistischer Sicht zu entwickeln. Dabei lernen sie auch Gedanken anderer Religionen und Weltanschauungen kennen, denen sie im Alltag begegnen oder die weltweit bedeutsam sind.

 

Der humanistische Lebenskundeunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler offen. Voraussetzung ist eine schriftliche Anmeldung. Bis zum 14. Lebensjahr ist das Einverständnis der Eltern nötig. In der Regel wird Lebenskunde in allen Schuljahren mit zwei Wochenstunden erteilt. Gegenwärtig kann dieses Fach noch nicht an allen Schulen angeboten werden. Der Humanistische Verband setzt sich deshalb gemeinsam mit Eltern für die Finanzierung weiterer Lehrkräfte ein.

 

Für die Durchführung und Gestaltung des Weltanschauungsunterrichts humanistische Lebenskunde ist Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin- Brandenburg e.V. verantwortlich. Er qualifiziert die Lehrkräfte, erteilt den Lehrauftrag und übt die Fach- und Dienstaufsicht aus. Rechtliche Grundlage ist §13 des Schulgesetzes von Berlin.

 

Der Humanistische Verband Deutschlands ist eine überparteiliche Weltanschauungsgemeinschaft in der Tradition der europäischen Aufklärung. Er entstand 1993 als Zusammenschluss verschiedener humanistischer und freidenkerischer Organisatoren. Der Verband ist Mitglied der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union.

 

Der Humanistische Verband Deutschlands vertritt in Staat und Gesellschaft die Interessen von Menschen, die religiös nicht gebunden sind. Er befürwortet eine pluralistische Gesellschaftsordnung, in der alle Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften gleichberechtigt die Interessen ihrer Mitglieder vertreten können. Humanistinnen und Humanisten sind der Überzeugung, dass jeder Mensch das Recht und die Verantwortung hat, sein Leben selbstbestimmt zu gestalten und wollen Entscheidungen über Wert- und Moralvorstellungen nicht alleine den Kirchen überlassen.

 

Neben dem Schulfach humanistische Lebenskunde bietet der Humanistische Verband eine Vielzahl sozialer und kultureller Dienstleistungen an. Dazu zählen unter anderem die Jugendfeier und die Patientenverfügung.

 

Einige Themen des Lebenskundeunterrichts:

 

Freundinnen und Freunde finden;

Streit und Versöhnung;

andere Kulturen kennenlernen;

philosophieren mit Kindern;

Verantwortung gegenüber Tieren;

Magie und Zauberei;

Lust und Lebenssinn;

Feste und Bräuche;

Vorurteile und Minderheiten;

sich selbst und andere respektieren;

skeptisches Denken kennenlernen;

Durchsetzung von Kinder- und Menschenrechten;

Geschlechterrollen und Gleichberechtigung

 

Hier ein paar Beispiele für Themenbezogenes Arbeiten im Lebenskundeunterricht

 

Kerstin Köhlitz

 

Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg

Bereich Lebenskunde

 

Wallstraße 61- 65

10179 Berlin

 

Tel.: (030)613904-60

 

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! www.lebenskunde.de

... hier schaffen wir Raum für die Fragen der Kinder nach dem Woher, Wozu und Wohin des Lebens.

Das Angebot des Religionsunterrichts richtet sich an alle Kinder – weder Vorkenntnis-se noch Kirchenzugehörigkeit sind Bedin-gungen für die Teilnahme - und das gilt so-wohl für den katholischen als auch für den evangelischen Religionsunterricht.

 

Seit dem Bestehen unserer Schule hat der Religionsunterricht einen festen Platz im Stundenplan. Die meisten Eltern nutzen die-ses freiwillige Angebot für ihre Kinder.

 

Hier finden die Kinder Zeit und Muße beim Lernen mit allen Sinnen. Sie können ihre Sicht der Welt mit der Weltsicht der an-deren Kinder reflektieren und dabei sicher sein, dass ihre Sichtweise ernst genommen wird. Sie können die Bedeutung der biblischen Überlieferungen mit ihrer Lebenswirklichkeit in Bezug bringen und ausprobieren, ob sie für sich einen Sinn finden. Die Kinder können menschliche Grenzerfahrungen wie Ängste, Leid, Trauer und Tod hier ansprechen und im Unterricht Wege finden, wie sie verantwortungsvoll damit umgehen.

 

Ich bin ein Wunschkind-Abrahamerzählung

Der Religionsunterricht versucht auch, zum Verständnis und zur Achtung anderer Menschen, Kulturen und Konfessionen beizutragen. Somit öffnet er Türen zu anderen Fächern und hat Aneil an der Gestaltung des Lebensraumes unserer Schule.
Im Unterricht wird gesungen und gelacht, erzählt, gespielt und gebastelt, miteinander geredet, gemalt und Unterricht auf dem Friedhof gestaltet, Feste werden gefeiert und Ausflüge unternommen. Wie die unterschiedlichen Schnecken auf dem Bild ihr Eigenes (Haus) mitbringen, machen sich im Religionsunterricht die Kinder gemeinsam mit der Lehrerin auf den Weg, um Antworten auf Fragen zu suchen, die sie bewegen. Dazu bringt jeder das Seine mit.

 

In der Bibel wurden viele Geschichten gesammelt, die vom Leben erzählen. Manche davon sind spannend, andere traurig, wieder andere erzählen von Liebe und Freundschaft. einige sind unglaublich! Von alledem ist im Religionsunterricht die Rede.

 

Unterricht auf dem Friedhof

Als Religionslehrerinnen unserer Schule halten wir religiöse Kompetenz in einer pluralistischen Gesellschaft eine unverzichtbare Bildungsfüraufgabe. Unsere Gesellschaft und Kultur sind auch geprägt von christlich begründeten Überzeugungen und Traditionen, die sichtbar werden in Literatur, bildender Kunst, Musik und Architektur, im Rhythmus des Kalenders, im Recht als auch in den Medien. In der Auseinandersetzung mit diesen christlichen Wurzeln versucht der Religionsunterricht gemeinsam mit den Kindern Geschichte zu verstehen und überzeugende Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Nicht zuletzt soll dabei auch die Sprachfähigkeit der Kinder im Blick auf Religion gefördert werden und einen Beitrag leisten, die Kinder fit fürs Leben zu machen. Im Hinblick auf dieses Leitmotiv unserer Schule soll auch weiter-hin ein grundlegender Baustein des Religionsunterrichts bleiben, den Schülern immer wieder Raum und Zeit für ihre eigenen Lebens- und Sinn-Fragen zu geben, sie immer wieder zu ermutigen, ihre Fragen zu formulieren, mögliche Antworten wie-der in Frage zu stellen und Fragwürdiges zu entdecken. Dieser Prozess soll bei allen möglichen Antworten, die in der Geschichte gegeben wurden und gegenwärtig gegeben werden, ein offener Prozess bleiben, an dem sich zu beteiligen die Schüler befähigt werden sollen.

 

Inge Kronfeldt

Hier stellen sich die einzelnen Fachbereiche unserer Schule vor.

„Du hast angefangen!“ – „Nein, du!“

„Dann schreibst du eben die Hausordnung ab!“

Solche, oder ähnliche Aussprüche sind das alltägliche Brot im Miteinander eines Schulalltages, denn täglich kommt es zu Konflikten.

„Wie schade... “, dachten wir uns vor einigen Jahren, als die Kolleginnen und Kollegen über die Schwerpunkte unseres Schulprofils nachdachten, „...wie schön wäre ein emotional harmonisches Zusammenleben.“

Die Entwicklung einer „Kultur des Miteinanders“ ist doch ein so bedeutsamer Aspekt des Schul- und  Gemeinschaftslebens.

Er erschien uns so wichtig, dass er zu einem wesentlichen Standbein unserer Schule werden sollte.

Soziales Lernen hieß die „Zauberformel“.

Selbst die Berliner Rahmenlehrpläne der Grundschule betonen die Wichtigkeit der sozialen und der personalen Kompetenz.

Aber was beinhalten diese großen Worte und wie sind sie gar im  Unterricht umzusetzen?

Um diese Fragen zu klären, veranstalteten wir einen Studientag zu diesem Thema, erklärten eine Wochenstunde zur Sozialen Lernstunde um, erschufen die Fachkonferenz „Soziales Lernen“, erarbeiteten ein schulinternes Curriculum zum Klassenrat, entwickelten einen Maßnahmenkatalog.....

Einen besonderen Mittelpunkt nimmt in diesem Rahmen die kontinuierliche Entwicklung des allwöchentlich stattfindenden Klassenrats ein, in dem die Schüler und Schülerinnen und Lehrer und Lehrerinnen soziale Verhaltensweisen erproben und erspüren.

Hier wird neben der Aufarbeitung von Konflikten, der demokratischen Einführung von Regeln und Ritualen,  den Spielen und Übungen zur Förderung der Kommunikation und Kooperation, einfach gemeinsam gelebt: mit den Schwächen und Stärken, mit Erfolgen und Misserfolgen,  mit Fragen und Wünschen, mit Genuss und Ängsten, mit Vertrauen und Gefühl ... mit Verantwortung.

Sind wir nun eine Schule ohne Konflikte?

Nein, natürlich nicht ... aber im Sinne einer demokratischen Schulkultur üben wir verstärkt und mit Herz eine soziale Haltung für das Ganze zu erlernen, ein Wir-Gefühl zu kultivieren.


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